Montag, 4. April 2016

Wild Coast untouched

26.03 Wild Coast

Vukani – unser 1.Bush workshop
Endlich kommen wir an der Wild Coast an. Ziel ist die Mdumbi Backpacker Lodge. Unsere Ankunft lt. Navi ist so ca. 16:00Uhr. Ein bisschen knapp geplant, wie wir gleich feststellen werden. Der Weg dorthin führt über eine Cravel Road. Mit unserem Landi bin ich bereits bestens befreundet, gemeinsam bewältigen wir jedes Hinderniss.
Als vor uns ein riesiger Bodenriss in einer Senke auftaucht gebe ich Gas, es scheint als reist es Landi samt Trailer in zwei. Hannes steigt als erstes aus und dann folgt ein Gewitter von Flüchen und Kraftausdrücken. Nichts geht mehr, die Trailer Achse hat sich verkeilt und die Räder bewegen sich keinen cm mehr. Wir setzen unsere Fahrt ohne Trailer und ohne ein Wort zu wechseln fort. Als wir bei Einbruch der Dunkelheit endlich Mdumbi Backpackers erreichen ist diese fully booked - vielleicht sollten wir doch mal übers reservieren nachdenken. Man empfiehlt uns die Vukani Lodge oben auf dem Hügel. Entnervt kommen wir wenig später an der Vukani Lodge an.
Als wir von unserem zurück gelassenen Trailer erzählen, wird schnell ein Rettungsplan erstellt. Wenig später macht sich Hannes mit Dwain und einem selbstgeschmiedeten Trailer auf den Weg. Die Kinder und ich bleiben zurück, Bela und Minna speise ich fix mit Cornflakes ab dann ab ins Bett. Mit Zoë und Lua spiele ich noch eine Partie Billard. Wir versuchen Johannes mehrmals telefonisch zu erreichen und sind furchtbar in Sorge als nach mehreren Stunden immer noch kein Lebenszeichen zu hören ist. Ich liege noch wach als er gegen 2Uhr ins Zimmer kommt und voller Stolz erzählt das unser Trailer vor der Tür steht.

Meine Version der Geschichte.
Verflucht wie kann man nur mit Vollgas durch ein Monsterloch hämmern?!?!? Sch…, Kac…, so’n Dr...!
Grummel krxraxaaaaaahneiiiiiinf… Wie kann man nur! Warum, Wie um Himmmelswillen. Die Reise ist zu Ende! Trailer für immer weg. Die Aasgeier haben sich bereits zum Ausschlachten zusammengerottet. Ich könnte heulen.
Nach etwa 7Stunden ist der Trailer doch gerettet.
Am nächsten Tag wird früh morgens mein erster Bushworkshop gestartet und der kleine Schaden behoben.
Achse im A...

Im Detail eigentlich nicht so schlimm?!

Bushworkshop 1.

Bushworkshop 2

Vukani Lodge Guests with hosts

Vukani Lodge Guests with hosts

Xhosa Bathroom

Dan, Dwain, Sheena ihr seid die besten!


27.03 Lubanzi
Dies ist mit Sicherheit einer der schönsten Plätze an der Wildcoast.



Am ersten Abend haben wir riesen Spaß mit Lotte aus Amsterdam und den beiden Südafrikanern Emil und Leonnard.

Es geht los mit einer Runde Poker gefolgt vom swarte Piet, zum Abschluss kommt noch ein Löffel ins Spiel und natürlich jede Menge Erfrischungsgetränke. Das werden wir mit Sicherheit mal in Köln wiederholen.
Am besten finden wir den großen Tisch an dem gemeinsam gegessen wird, egal ob man sich selbst bekocht oder bekochen lässt.

Speziellen Dank noch an Peter und Mugli den Bären für das super Essen!







31.03. Cintsa
Ein ausgezeichneter Campingplatz hier hätten wir durchaus länger bleiben können. Unsere Nachbarn Mark & Els – Lotz of Miles, sind mit ihrem Hund Bixx seit 13 Monaten unterwegs. Gestartet sind sie mit ihrem alten Feuerwehrwagen in Maastricht. Lua, Zoë und ich haben uns direkt in ihren Wagen, speziell ins Interieur, verliebt. Es gibt jede Menge Klimbim, buntes und schönes!




War schön mit euch www.lotzofmiles.com, c u in Maastricht / Cologne...

02.04. Hogsback – Terra–Khaya
Irgendwer empfiehlt uns nach Hogsback zu fahren. In jedem Reiseführer nur eine Randnotiz. Bei Shane in Terra-Khaya angekommen wird schnell klar, hier sind wir im absolutem wonderland. Man kann es nicht beschreiben, ich versuchs aber mal trotzdem.

Eine kleine Farm mitten im Wald in völligem Einklang mit der Natur. Es gibt so gut wie nichts künstlich Hergestelltes! Überall gibt es was zu entdecken. Selbst die Pferde werden ganz besonders geritten, ohne Trense oder Gerte. Das Pferd soll Partner sein und es funktioniert ganz phantastisch.
Außerdem erleben wir hier einen unserer schönsten Sonnenuntergänge.








04.04. Woody Backpackers
Klassische Fehlplanung und Addo Elephant war jetzt auch nicht gerade der Hammer


Freitag, 25. März 2016

Lesotho - lebendiges Freilichtmuseum und wieder zurück

18.03.16 Abfahrt Underberg – Cobham Campsite

Der Abschied von Ukuthula fällt allen schwer. So schön und so eine herzliche Gastfreundschaft sind einfach phantastisch. Ich hoffe wir werden uns daran erinnern wenn wir mal Besuch bekommen.
Die Fahrt nach Underberg ist recht entspannt, ca. 3h, durch wunderschöne Hügellandschaften und kleine Dörfchen. Der Rest der Bande verschläft die Tour.
Wie erwartet kommen wir wesentlich später in Underberg an als per Navi. Man fährt halt durchschnittlich 50kmh – mehr geht nicht.
Ein Willkommens Bierchen im Underberg Inn und dann geht’s los mit Campsite suchen. Die Entscheidung ist schnell gefällt. Cobhams ist am nächsten! Camp Aufbau im dunkeln ist einfach nur doof.
Wir sind da! Sensationeller Platz mit Wiese, große Bäume inmitten von Bergen. Alle sind begeistert. Der Aufbau ist mittlerweile ein Kinderspiel. 
Cobham Campsite
Cobham view

Wir sind alle platt also ab ins Bett.

Super Wanderung! Unser Garmin kennt den Weg!?
Bela wandert gerne
gefährliche Fluss-Überquerung

Juhu - Geschafft!
 19.03.2016 Über den Sani Pass nach Molumong

Also auf nach Lesotho, wir sind gespannt was uns erwartet. Es geht den Sani-Pass hoch. Hammer Aufstieg den wir so nicht erwartet haben. Oben angekommen begegnen wir den ersten Einwohnern doch mit großer Skepziss. Denn fast jeder ist hier in eine Decke gewickelt, hat eine Sturmhaube auf und dazu werden Gummistiefel getragen vornehmlich weiße. Als wir in unseren kurzen Tops und Shorts aus dem Auto steigen wird schnell klar wieso. So schnappen wir uns schnell unsere Kuscheldecken und passen uns dem landestypischen Kleidungsstil an. Der Wind ist eisig schließlich befinden wir uns auf 2874m.
way to Sani

Highway traffic in Lesotho

Sani view 1

Sani view 2

Sani view 3

Sani view 4

Lesotho - Border Control

entering Lesotho - as Basotho

20.03.16 Molumong – Different World

Als wir kurz vor Einbruch der Dunkelheit an unserer Wunschstation ankommen sind wir ganz überrascht das es hier keinen Platz mehr für uns gibt.
Nein, reservieren tun wir grundsätzlich nicht.
Wir haben allerdings glück, denn die zwei Botschafterpärchen die sich bereits in der Molumong Lodge eingerichtet haben, heißen uns herzlich Willkommen und rücken näher zusammen.
Wir verbringen einen äußerst lustigen Abend bei Kerzenschein zusammen. Strom gibt es hier bislang noch keinen obwohl die beiden neuen riesigen Kühlschränke in der Küche anderes vermuten lassen. Sie dienen lediglich als Vorratsschrank. Als wir alle mit Öllampen in der Hand im Haus umherlaufen fühle ich mich ein wenig wie bei Alouis das Schlossgespennst.
Molumong Lodge - our Landlord Daniel
Am nächsten Tag geht’s auf die Pferde. Daniel der hier mit seiner 4 köpfigen Familie lebt, organisiert die Pferde. Es kommen Bruder, Freunde und Nachbarn um uns ihre Pferde zu bringen, großartig. 
brave Basotho-Ponys 
Horseriding
Auf dem Ausritt erzählt Daniel uns von dem Leben hier. Es ist als wäre man um 1 Jahrhundert in die Vergangenheit gereist!

shopping in Molumong 


22.03 Menoaneng Pass nach Thaba-Tseka

Wer denkt der Sani Pass ist ganz schön hart, der sollte mal über den Menoaeng Pass fahren. Der ist für fortgeschrittene!



Gefühlt sind wir die ersten Weißen hier im Ort und Bela ist die Hauptattraktion.
Übrigens wollen uns alle Anrufen. Ich weiß nicht wie oft wir nach unserer Tel. Nr gefragt wurden.
new Friends...

curios kids chasing ;-)

Thaba-Tseka ist das wirtschaftliche Zentrum hier in dieser Region!
Basotho butchery

Thaba-Tseka shopping Mall

traditional basotho hats


23.03 Malealea

Man merkt deutlich dass es Richtung Südafrika geht. Raststätten, coffee shops sucht man aber vergeblich. Ein Picnic am neben dem Highway ist auch nett. 
picnic on the way to Malealea
Es ist zwar noch Lesotho aber es ist dann doch schon wieder unserer Zivilisation näher. Ob das besser ist, weiß ich auch nicht.


Ein Ausritt in Malealea zum waterfall ist ein besonderes Erlebnis! Allerdings für unser deutsches Sicherheitsempfinden eine verdammt harteHerausforderung! Letztendlich aber jeden Angstschweiß wert.




Lesotho ist auf ganz besondere art wunderschön. Ich bin mir Sicher wir kommen wieder!
Good bye Lesotho - schnief

25.03. Ladygrey – George

Es ist Karfreitag und hier finden gerade die Passionsspiele statt. Ladygrey ist komplett ausgebucht. Wir stehen ratlos vor unserem Landi als uns George anbietet in seinem Garten zu campen. Gesagt getan bzw. nach dem wir zwei drei Worte mit im gewechselt haben sagt er: "Ach kommt doch einfach rein, mein Haus ist groß genug."
Das ist einer dieser Momente die einen doch ein wenig sprachlos machen.
Als in der Nacht ein riesiges Gewitter über uns herein bricht sind wir George nochmal so dankbar.


George´s Hund Bess hat für so viel Begeisterung gesorgt das Minna fortan jeden anderen Hund konsequent Bess nennt.